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Tradition trifft Natur: Schneeverbrennen am Großen Arber

Am vergangenen Samstag, den 27. April 2024, fand am majestätischen Großen Arber ein Ereignis statt, das die Herzen der Besucher mit Tradition und Naturverbundenheit erwärmte: das Schneeverbrennen. Diese jährliche Zeremonie, die tief in der Geschichte der Region verwurzelt ist, um den Abschied vom Winter zu zelebrieren und den kommenden Frühling willkommen zu heißen.

Die Geschichte des Schneeverbrennens reicht weit zurück und ist eng mit den Jahrhunderte alten Bräuchen der Region verbunden. Ursprünglich als Schutzritual gegen Unwetter und Naturkatastrophen gedacht, hat sich diese Tradition im Laufe der Zeit zu einem festlichen Anlass entwickelt, der die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Umgebung und ihrer Kultur feiert.

Das Schneeverbrennen markiert symbolisch das Ende der kalten Jahreszeit und den Beginn der wärmeren Monate. Auf dem Gipfel des Großen Arbers versammelten sich Einheimische, Mitglieder der Bergwachten und der ARBER-BERGBAHN, um gemeinsam den letzten verbliebenen Schnee des Winters zu ehren und ihm Lebewohl zu sagen. Unter dem weiten Himmel und umgeben von der atemberaubenden Schönheit der Bayerischen Waldes wurde das Fakelkreuz entfacht.

Das Schneeverbrennen am Großen Arber ist nicht nur ein Moment der Besinnung und des Abschieds, sondern auch ein Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber der Natur und all ihrer Gaben. Es erinnert daran, dass wir alle Teil eines größeren Ganzen sind und unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gemeinschaft niemals vergessen sollten.

Dank geht an die Organisatoren der Bergwacht Zwiesel.

Text: Andreas Stadler