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Tierischer Rasenmäher - Schafe als Landschaftspfleger am Großen Arber

Zur Zeit kann man bei uns am großen Arber die umweltfreundlichsten Rasenmäher sehen und sogar hören - es sind nämlich wieder rund 500 Schafe, 40 Ziegen, ein Esel, ein Minipferd und zwei Hunde auf den Pisten rund um den Großen Arber unterwegs.

Kein seltenes Bild in den letzten Jahren am Großen Arber:

Jedes Jahr kommt ein Schäfer mit seiner Herde, bestehend aus rund 500 Schafen, 40 Ziegen, einem Esel, einem Minipferd und zwei Hunden und grasen die grün blühenden Pisten auf natürliche Art und Weiße ab. Diese Art der Landschaftspflege sichert nachhaltig die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts und verbessert so die Lebensräume und Lebensgemeinschaften der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. 

Wir unterstützen den Schäfer hier vor allem auch an besonders heißen Sommertagen: Unsere Arber-Ranger bringen täglich frisches Wasser zu den Wiederkäuern.

Wusstet ihr eigentlich warum ein Esel in der Herde dabei ist?
Nein? Wir haben die Antwort!

Esel dienen dem Schutz der Schafe und Ziegen vor Raubtieren. Da Esel keine Fluchttiere sind, stellen diese sich jeder Gefahr und dabei haben sie wenig zu befürchten. Mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn und dem ausgezeichnetem Gehör sind sie außerdem in der Lage, Eindringlinge schnell zu erkennen. Erkennen die Esel den Feind erst mal, gibt es für die Tiere kein Halten mehr: Die Tiere laufen schreiend und Zähne fletschend auf die Raubtiere zu, traktieren ihn mit kräftigen Bissen oder schlagen gezielt mit den Hinterbeinen.